Die meisten Buchungs-Widgets behandeln alle Dienstleistungen auf die gleiche Weise: ein Name, ein Preis, ein Auswahlfeld. Der Kunde wählt aus, was er sucht, und macht weiter. Doch einige der wertvollsten Zusatzverkäufe kommen nie zustande, einfach weil niemand daran gedacht hat, sie im richtigen Moment anzubieten. „Sonderangebote“ ändert das.

Welche Sonderangebote gibt es bei
„Sonderangebote“ ist eine integrierte Funktion des Systems für Zusatzleistungen. Jede Zusatzleistung, sei es das Ausrollen einer Papierkulisse, eine zusätzliche Stunde Studiozeit oder ein Beleuchtungsgerät, kann als Sonderangebot gekennzeichnet werden. Sobald diese Funktion aktiviert ist, steht diese Leistung nicht mehr passiv in einer Liste. Stattdessen erscheint sie als gezieltes Popup-Fenster, sobald ein Kunde eine entsprechende Hauptleistung auswählt, und zwar als begrenzter, relevanter Vorschlag und nicht als weiterer Eintrag, an dem man vorbeiscrollt.
Anstatt darauf zu hoffen, dass ein Kunde ein Zusatzangebot entdeckt, das in einer langen Liste von Optionen untergeht, kann das Unternehmen der richtigen Person genau in dem Moment das richtige Angebot unterbreiten, in dem diese bereits interessiert ist und Entscheidungen trifft.

Auf der Grundlage eines realen Anwendungsfalls entwickelt
Diese Funktion ist erfrischend praktisch. Jedes Feld steht in direktem Zusammenhang mit einer konkreten geschäftlichen Entscheidung:
Für wen ist das gedacht? Eine kurze, prägnante Beschreibung der Zielgruppe: „Studenten und Senioren“, „Erstbuchungen“, „nur Wochenendtermine“. Das ist keine interne Kennzeichnung. Sie wird direkt auf der Angebotskarte angezeigt, sodass der Kunde sofort versteht, warum ihm gerade dieses Angebot angezeigt wird.
Rabatt. Ein einfacher prozentualer Rabatt auf den regulären Preis der Zusatzleistung, der automatisch gewährt wird, sobald das Angebot angenommen wird.
Gültigkeitsdauer. Angebote können unbefristet gelten oder so eingestellt werden, dass sie automatisch ablaufen. Sobald das Datum überschritten ist, wird das Angebot einfach nicht mehr angezeigt, eine manuelle Löschung ist nicht erforderlich.
Kategorien. Zusatzleistungen sind in Kategorien unterteilt (Audioausrüstung, Kulissen, Beleuchtung, Foto- und Videoausrüstung), sodass Sonderangebote auch bei einem wachsenden Leistungskatalog des Unternehmens übersichtlich und relevant bleiben.
Warum dies für die Konversion wichtig ist
Rabatt-Popups haben einen schlechten Ruf, vor allem weil die meisten von ihnen pauschal gestaltet, zeitlich nicht abgestimmt und für die aktuelle Tätigkeit des Kunden irrelevant sind. „Sonderangebote“ umgeht diese drei Probleme bereits durch seine Konzeption:
- Das hängt vom Kontext ab. Das Angebot wird erst angezeigt, nachdem ein Kunde eine entsprechende Hauptdienstleistung ausgewählt hat; es handelt sich also niemals um eine zufällige Unterbrechung.
- Es ist zielgerichtet. Durch das Feld „Für wen ist das gedacht?“ wird deutlich, wofür das Angebot gedacht ist, statt den Eindruck einer pauschalen Rabattaktion zu erwecken.
- Das ist nur vorübergehend. Ein Ablaufdatum sorgt für eine natürliche Dringlichkeit, ohne dass ein Unternehmen veraltete Werbeaktionen manuell nachverfolgen und deaktivieren muss.
Für ein Studio, einen Salon oder ein Dienstleistungsunternehmen verwandelt dies die bisher statische „Extras“-Liste in ein aktives Verkaufsinstrument, das genau dann das passende Zusatzangebot vorschlägt, wenn die Wahrscheinlichkeit am größten ist, dass der Kunde zustimmt.
Eine Funktion, die mit dem Unternehmen mitwächst
Da Sonderangebote lediglich eine Option im bestehenden System für Zusatzleistungen sind, muss kein separates Tool erlernt oder gepflegt werden. Ein Unternehmen kann mit einem Angebot beginnen, das an einen beliebten Service gekoppelt ist, und dann, je nachdem, was gut ankommt, sein Angebot erweitern, beispielsweise durch saisonale Aktionen, zielgruppenspezifische Angebote oder zeitlich begrenzte Bundles, und zwar alles über dieselbe Oberfläche, die es bereits zur Verwaltung seines Servicekatalogs nutzt.
Abschließende Gedanken
Die Kluft zwischen „Wir bieten Zusatzleistungen an“ und „Kunden kaufen tatsächlich Zusatzleistungen“ hängt in der Regel vom richtigen Zeitpunkt und der Relevanz ab. „Special Offers“ schließt diese Lücke, indem es dem richtigen Kunden genau in dem Moment, in dem er bereits über seine Buchung entscheidet, den passenden Vorschlag unterbreitet und so eine passive Serviceliste zu einem aktiven Bestandteil des Verkaufsgesprächs macht.





